Endemic cattle of the Northern Sporades archipelago

Published by: Thomas Schultze-Westrum

 

On the Northern Sporades Archipelago, all the indigenous stock of cattle became  extinct in the early 1990s. This invaluable loss of genetic material is one of the tragic consequences of Greek ignorance and indifference.

These dwarf cattle were adapted to live in dry, rocky habitat and to feed on the sparse grasses and herbs rather than browse on saplings, leaves and twigs as goats do. I tried locally and at ministerial level to save the last herd on Piperi owned by Thomas Lemonis of  Skopelos. In vain…the last individuals were shot on Piperi at about the same time when the Marine Park – with Piperi being declared a  strict core zone – was officially established. Nobody seemed to have espressed any regret or even taken notice.

The photographs were taken on Piperi (and Skopelos) in 1982, on Gioura in 1976.

The picture of the Piperi bull  was taken by Aliki Panou prior to 1980.

The Piperi cattle were presented in two TV documentaries: Rare Breeds in a Changing World (for ERT 1) and Haustiere vom Aussterben bedroht (for ZDF). In both films one can observe how the animals graze on the ground. Evidently, they do not affect trees or bushes.

The three animals on Gioura were kept by the warden. He sold them to the butcher on Alonnisos for 1.800 DMark – very regrettably I was not there at the time to intervene. The cow originated  from Kyra Panagia Island, and the bull from Geraka on Alonnisos, as I was told.

For the management of grazing and protection of the higher vegetation cover on the large island of Kyra Panagia, two or three small herds of old breed cattle had been recommended at several occasions. Thus effective measures of avoiding the catastrophic over – grazing that rapidly devastates now this formery very green island (by more than 4.000 goats!) could have been perfectly integrated into the Natinal Park scheme. It should be mentioned that such large numbers of goats are illegal, but they where tolerated by the oficial Park’s management body (and the guarding agency MOm!) knowingly and continuously (cf. the article about Kyra Panagia and other relevant articles under the category „Northern Sporades“).

Attached is my letter of 1976:

Postanschrift:  Kaiserstr. 52   D – 8000 München 40

Herrn Marinos Yeroulanos

Executive Secretary

National Council for

Physical Planning and Environment

Ministry of Coordination

München, den 7. Okt. 1976

Betr.  Rinderrasse auf den Nördlichen Sporaden

Sehr geehrter Herr Yeroulanos,

Auf Ihren Wunsch hin sende ich Ihnen beiliegend eine Ablichtung des Entwurfs eines Aufsatzes über die Bedeutung von traditionellen Haustierrassen. Daraus können Sie Argumente für die Bedeutung der Erhaltung des sog. Alonnisos – Rindes entnehmen.

Zusammengefaßt ergeben sich folgende Argumente:

Erhaltung der letzten Herde (Besitzer Thomas Lemonis, Skopelos) als genepool für Züchtungen  in der Zukunft.

Optimale Anpassung an Inselklima – und Vegetation, damit maximale Ausnutzng der natürlichen Ressourcen der Inseln.

Potentieller Ersatz (partiell) für die ökologisch destruktive Hausziege. Natürlich nicht völliger Ersatz, da die Lebensansprüche etwas verschieden sind. Zusätzlich des Hausschafs.

Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Keine Geburtskomplikationen.

Einfache Haltung (Freihaltung).

Es wird vorgeschlagen, die Tiere auf Alonnisos und später auch im Bereich des geplanten Schutzgebietes (Zone II) auf Piperi und Kyra Panagia als freilebende Herden zu halten.

Zu den ökonomischen Aspekten kommt noch der kulturelle: Erhaltung eines bedutenden Traditionsgutes zur Bewahrung der regionalen Identität.

Mit den besten Empfehlungen,

Ihr (Thomas Schultze-Westrum)

On Kyra Panagia in traditional times a herd of approx. 100 heads was kept.

The origin of this breed is the Chalkidiki Peninsula. From the port of Sykia cattle was regularly shipped to the islands.

Still there exist at least one more or less pure herd of the Sykia – cattle on the Calkidike. The last chance to save it will have passed soon!

Cf. also the articles on Alonnisos and Skyros islands with more pictures.


Tags: , , , ,

This entry was posted on Juli 13, 2010 at 20:56 and is filed under European Dilemma - Greek Tragedy, Goats, Northern Sporades, Rare breeds.

2 Responses to “Endemic cattle of the Northern Sporades archipelago”

  1. Johne631 sagt:

    you are in point of fact a just right webmaster. The site loading velocity is amazing. It sort of feels that you are doing any distinctive trick. Furthermore, The contents are masterpiece. you’ve performed a magnificent process in this subject! dkdbaceffbef

  2. Stefano Dellepiane sagt:

    Sehr geehrter Dr. Schultze Westrum,
    mein name ist Stefano Dellepiane und interessiere mich sehr an viele Themen die Sie seit langer Zeit studiert haben. Ich konnte mich an einen Film erinnern wo sie die kleinen Kühe aus Piperi und Kyra Panaghia gezeigt hatten. Es wae wirklich so ein arkadisches Bild und hatte gedacht dass man was machen müsste für diese kleine Tiere. Dann hatte ich ein Brief gelesen wo Sie sagten dass sie alle geschlachtet wurden, leider. Für mehrere Zeit hatte ich es vergessen, bis ich dieses Jahr nach Skopelos gefahren bin, mit meiner Familie. Meine Frau war dort mehrere Jahre ab 1970. Dann habe ich gefragt wegen die brachisomes agelades und habe Herrn Lemonis getroffen. Leider musste ich feststellen dass er die ketzten Exemplare vor 5 Jahren geschlachtet hatte….also 2007, wie konnte er nur! Ich war sehr gedehmütigt dass ich nichts dagegen damals gemacht hatte, dann habe ich doch weiter recherchiert und gefragt und das hat sich doch gelohnt! Zwar sind keine auf den Inseln vorhanden, aber bei Volos in den Bergen da gibt´s eine letzte Herde von kleinen Kühen die vielleicht verwandt sein könnten. Ich habe Photos von den Züchter bekommen und sind eine kleine Gruppe vom Typ Katerini aber kleiner, die auch wahrscheinlich verwandt sind auch mit Sykia cattle. Ich bin im Kontakt mit einer Gruppe (Amaltheia) die sich mit der Rettung dieser Haustiere beschäftigt, und wir werden versuchen diesen letzten Züchter zu unterstützen. Diese Gruppe Amaltheia, nur mit freiwillige Leute und Spezialisten, sind mit der SAVE foundation gebunden und haben schon mehrere Projekte organisiert. Z.Bsp, haben sie eine letzte Herde von Sykia in Chalkidiki entdeckt und jetzt gibt es schon eine zweite Herde getrennt woanders. Dieser Typ gab es schon auch in Alonissos, nicht war? Ich habe vor kurzen auch Aliki kennengelernt, durch einen gemeinsamen Freund und sie hat mir Vieles über Ihnen erzählt. Sie meint auch dass es noch verwildete Kühe auf Piperi sein könnten, was meinen sie dazu? Könnte es wirklich sein dass manche Kühe entkommen sind? Würde mich freuen auf eine Antwort von Ihnen. Vielleicht lohnt es sich noch was zu unternehmen. Liebe Grüße, Stefano

Leave a Reply